Bessere Verbindung zur Grenze. Neuer D6-Abschnitt rückt näher

Die Vorbereitung des nächsten Abschnitts der Autobahn D6 zwischen Žalmanov und Olšová Vrata ist in eine bedeutende Phase getreten. Das Amt für Verkehrs- und Energiestrukturbau (DESÚ) veröffentlichte am 10. Februar 2026 die Mitteilung über die Einleitung des Genehmigungsverfahrens. Das Ergebnis dieses Prozesses soll die Erteilung einer rechtskräftigen Baugenehmigung sein.

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„Im Rahmen dieses Verfahrens wird das Projekt detailliert geprüft und es werden konkrete Bedingungen für seine Realisierung festgelegt. Gleichzeitig bereiten wir bereits die Ausschreibung für den Bauausführer vor, die wir in diesem Frühjahr veröffentlichen wollen“, erklärt Kamila Zahálková, Pressesprecherin der Direktion für Straßen und Autobahnen (ŘSD), zum aktuellen Vorgehen.

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Der eigentliche Baubeginn wird für Ende 2026 erwartet, wobei die ersten Autofahrer den neuen Abschnitt im Jahr 2028 nutzen könnten. Die geschätzten Gesamtkosten für die Realisierung des Projekts belaufen sich auf 2,7 Milliarden CZK ohne MwSt.

Der 7,3 Kilometer lange Abschnitt ist ein wichtiger Teil des Umbaus der bestehenden Straße I/6 zur Autobahn D6. Im Bereich zwischen Bochov und Olšová Vrata verbindet er die Autobahnprojekte Žalmanov–Knínice und Karlovy Vary – Olšová Vrata. „Auf der Strecke werden wir eine ungleichnamige Anschlussstelle (Mimoúrovňová křižovatka) mit zwei Kreisverkehren bei Žalmanov errichten. Teil des Projekts sind zudem sechs Brücken, ein Steg für Fußgänger und ein Migrationskorridor für Wildtiere. Selbstverständlich sind auch Lärmschutzmaßnahmen vorgesehen“, ergänzt Zahálková.

In die Planungen wurde auch ein Außenstandort für die Autobahnverwaltung und -instandhaltung bei Žalmanov einbezogen. Dieser wird organisatorisch dem Zentrum in Lubenec unterstellt sein, das sich derzeit im Bau befindet.

Die Autobahn D6, die Prag über Karlovy Vary mit Cheb verbindet, wird nach ihrer vollständigen Fertigstellung 168,6 Kilometer messen. Ihre Geschichte reicht bis in die Mitte der 1930er Jahre zurück, als die ersten Pläne für eine Fernverbindung zwischen Cheb und Košice entstanden.

„Die neue Autobahn wird die Sicherheit und den Verkehrsfluss grundlegend erhöhen. Neben der Verkürzung der Fahrzeit bringt sie auch eine hochwertigere Verkehrsanbindung der gesamten Region in Richtung der Grenze zu Deutschland“, schließt die ŘSD-Sprecherin Kamila Zahálková ab.