Heute, am 14. März, erinnern wir uns an einen Moment, der das Leben im ganzen Land grundlegend verändert hat. Im Jahr 2020 isolierte sich die Tschechische Republik pünktlich um Mitternacht als Reaktion auf die COVID-19-Pandemie von der Außenwelt. Die damalige Regierung entschied, die Kontrollen an den Binnengrenzen zu Deutschland und Österreich wieder einzuführen.
Foto von der Schließung des Grenzübergangs Svatý Kříž / Waldsassen – 2020
Während die Maßnahmen das ganze Land lähmten, war die Veränderung in der Karlsbader Region (Karlovarský kraj) sofort und deutlich spürbar. Insgesamt 13 Grenzübergänge in der Region – von Potůčky (Breitenbach), Boží Dar (Gottesgab), Kraslice (Graslitz) bis hin zu Aš (Asch) – wurden von Polizeistreifen in weißen Schutzanzügen besetzt.
Die wichtigsten Einschränkungen zum 14. März 2020:
Hauptverkehrsader: Nur der Grenzübergang Pomezí nad Ohří / Schirnding blieb durchgehend (nonstop) geöffnet.
Regelung für Pendler: Für Grenzgänger in der Region diente primär der Übergang Vojtanov / Schönberg in der Zeit von 5:00 bis 23:00 Uhr.
Schrittweise Lockerung: Obwohl der Start sehr strikt war, wurde die Liste der offenen Übergänge für Pendler (wie z.B. Kraslice / Klingenthal oder Aš / Selb) in den folgenden Tagen und Wochen landesweit angepasst, um einen Verkehrschaos zu vermeiden.
Strenge Kontrollen: Polizisten mit Atemschutzmasken und in Schutzanzügen kontrollierten jede Arbeitsbescheinigung sowie den Zweck der Reise.
Der damalige Ausnahmezustand, die leeren Straßen und die Polizisten in „Schutzanzügen“ wurden zum Symbol einer Zeit, die im Grenzgebiet für viele Monate die Regeln der Freizügigkeit außer Kraft setzte.
