Kriminalisten aus Sokolov bearbeiten einen schwerwiegenden Fall von gefährlicher Drohung, der den Einsatz einer Spezialeinheit erforderte. Ein 64-jähriger Mann aus der Region Sokolov verkraftete die Trennung von seiner ehemaligen Lebensgefährtin nicht und begann, ihr beängstigende Nachrichten zu schicken. In diesen behauptete er unter anderem, dass er sich zu einem örtlichen Schießstand begeben werde, um dort „alle umzubringen“. Der Aggressor, bei dem die Polizei anschließend mehrere Waffen sicherstellte, konnte nur wenige Stunden nach der Anzeige direkt in seiner Wohnung festgenommen werden.
Foto aus dem Video Polizei der Tschechischen Republik
Die Kriminalpolizei Sokolov hat ein Strafverfahren gegen einen 64-jährigen Mann aus der Region Sokolov eingeleitet und ihn wegen gefährlicher Drohung sowie Gewalt gegen eine Gruppe von Bewohnern und gegen Einzelpersonen beschuldigt.
Am Montag, den 19. Januar dieses Jahres, gegen Mittag, soll der beschuldigte Mann aus einer kleineren Stadt im Raum Sokolov seiner ehemaligen 45-jährigen Lebensgefährtin eine Videonachricht geschickt haben, in der er ihr mitteilte, dass er zum Schießen auf einen Schießstand fahren werde, um dort alle zu töten. In einer weiteren Videonachricht soll er mit einer Waffe auf Plastikflaschen geschossen haben. Da er die Drohungen an seine Ex-Partnerin richtete, gegenüber der er sich bereits zuvor eifersüchtig und vulgär verhalten haben soll, weckte er in ihr die begründete Befürchtung, dass er die Drohungen in die Tat umsetzen würde.
Die Angst vor der Umsetzung seiner Drohungen teilte auch ein Bekannter der Frau, der auf dem oben genannten Schießstand arbeitet. Polizeistreifen rückten gemeinsam mit der Spezialeinheit der Regionaldirektion der Polizei der Region Pilsen aus. Der Mann wurde wenige Stunden nach der Meldung in seiner Wohneinheit festgenommen.
„Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnung fanden die Polizisten zwei historische Schusswaffen und eine Flobert-Waffe. Bei einer der historischen Waffen handelte es sich lediglich um ein Gehäuse ohne Abzugsmechanismus. Die anderen beiden Waffen waren schussbereit“, erklärte Polizeisprecher nprap. Jan Bílek.
Die Ermittlungen gegen den Mann werden auf freiem Fuß geführt. Im Falle eines Schuldspruchs droht ihm eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr.
