Der Märzkalender in Marienbad verspricht eine Kulturreise durch verschiedenste Genres. Während sich Geschichts- und Wissenschaftsinteressierte auf Fachkonferenzen über Mineralwasser oder Vorträge über mutige Reisende freuen können, begrüßen Musik- und Literaturliebhaber Gäste wie Dan Bárta oder Julie Svěcená. Der gesamte Monat gipfelt im traditionellen Frühlingserwachen, das Verspieltheit und Volksbräuche ins Haus Chopin bringt.
„Wir sehen den März in unserem Infocentrum und im Haus Chopin als eine Brücke zwischen der winterlichen Ruhe und der Energie des Frühlings. Es freut mich sehr, ein so breites Spektrum an Veranstaltungen präsentieren zu können“, erklärt die Direktorin des Infocentrums Marienbad, Barbora Tintěrová. „Das Programm ist so zusammengestellt, dass jeder ein Stück Inspiration findet – sei es die einzigartige Ausstellung über den Mäzen Maximilian Halbmayr, die das Thema unserer Verantwortung gegenüber dem historischen Erbe eröffnet, oder ein spielerischer Workshop für Familien mit Kindern.“
Die Kulturreise beginnt bereits am 3. März mit einem filmischen Leckerbissen – dem Stummfilmdrama „Das weiße Paradies“ (Bílý ráj) mit Live-Klavierbegleitung. Nur zwei Tage später, am 5. März, wird die Kleine Bühne (Malá scéna) unter dem Ansturm von modernem Wort und Musik beben. Die führenden tschechischen Performer Anatol Svahilec und Dr. Filipitch präsentieren ihre musikalisch-dramatische Show, die alles verspricht, nur keine Langeweile.
Eines der Highlights des Monats ist am 10. März der Besuch des Sängers Dan Bárta. Im Rahmen des Festivals „BäderBücher“ (Knižní lázně) stellt er sein Buch „Některé nevinnosti světa“ (Einige Unschulden der Welt) vor, das die Leser in die faszinierende Welt der Natur entführt. Musikfans kommen am 12. März auf ihre Kosten, wenn die Geigerin Julie Svěcená und der Akkordeonist Ladislav Horák auftreten. Ihr Programm verbindet barocke Präzision mit dem leidenschaftlichen argentinischen Tango von Astor Piazzolla.
Der März steht auch im Zeichen der tieferen Kenntnis unserer Region. Der Maler Tilo Ettl präsentiert ab dem 6. März seine „Erdigen Töne“ – großformatige Gemälde, die von der Atmosphäre der hiesigen Parks und Wälder inspiriert sind. Die historische Linie wird durch die Ausstellung „Zwei Tische“ ergänzt, die die Geschichte der Villa LIL und des Mäzens Maximilian Halbmayr erzählt.
Für das Fachpublikum sowie die breite Öffentlichkeit sind eine zweitägige Konferenz über die Mineralwässer im Kaiserwald (Slavkovský les) am 23. und 24. März sowie ein Vortrag über die unsichtbare Infrastruktur unserer Quellen im Rahmen des Zyklus „Café Europe“ am 26. März vorbereitet.
Der Abschluss des Monats gehört den Kindern und Traditionen. Am Samstag, den 28. März, findet im Haus Chopin das große Frühlingserwachen statt. „Ich möchte alle Familien herzlich zum Theatermärchen über Morena und dem anschließenden Workshop einladen, bei dem jeder seine eigene Figur aus Naturmaterialien basteln und sich so symbolisch vom Winter verabschieden kann“, schließt Barbora Tintěrová.
Das Märzprogramm im Überblick:
3. 3. | Filmclub: Das weiße Paradies (Stummfilm + Klavier)
5. 3. | Musical Slam: Anatol Svahilec & Dr. Filipitch
6. 3. | Vernissage Tilo Ettl: Erdige Töne
10. 3. | BäderBücher (Knižní lázně) mit Dan Bárta
12. 3. | Vernissage: Die Geschichte der Villa LIL & Konzert von Julie Svěcená
19. 3. | Vortrag: Weltreisende Frauen
23.–24. 3. | Konferenz: Mineralwässer des Kaiserwaldes
28. 3. | Frühlingserwachen: Theater und Kreativwerkstätten
Detaillierte Informationen zu Eintrittspreisen und Reservierungen finden Sie auf der Webseite des Infocentrums Marienbad.
