Feuerwehren bekämpften nachts einen Brand im Steinbruch, das Feuer zerstörte eine Elektrostation

Der Sprecher der Feuerwehr der Region Karlsbad, Martin Kasal, veröffentlichte Einzelheiten zu einem nächtlichen Brand auf dem Gelände eines Steinbruchs in Schönfeld/Krásno im Bezirk Sokolov (Falkenau). Der Vorfall, der sich am Mittwoch, den 7. Januar 2026, ereignete, erforderte den Einsatz von sechs Feuerwehreinheiten. Der vorläufige Sachschaden beläuft sich auf knapp fünf Millionen Kronen.

Foto: Feuerwehr der Region Karlsbad (HZS Karlovarského kraje)

Der nächtliche Brand betraf die Haupt-Elektrostation der Steinzerkleinerungsanlage. Das Feuer zerstörte die Station vollständig und breitete sich anschließend auf die Dachkonstruktion eines zweistöckigen Gebäudes aus, in dem sich auch Büroräume befinden. Die Feuerwehrleute mussten Teile des Daches abtragen, um alle versteckten Brandherde zu finden und zu löschen.

Schwieriger Einsatz bei Frost und unter Atemschutz

Die Löscharbeiten waren für die eingesetzten Einheiten sehr anspruchsvoll. Neben dem Ausmaß der Schäden erschwerten vor allem der starke Nachtfrost und die Notwendigkeit des Einsatzes zahlreicher Atemschutzgeräte die Arbeit der Feuerwehr. Insgesamt waren sechs Feuerwehreinheiten vor Ort im Einsatz, denen es gelang, weitere Sachschäden zu verhindern.

Millionenschaden ohne Verletzte

Nach Angaben von Martin Kasal gab es bei dem Vorfall keine Verletzten. Ein Vertreter des Eigentümers schätzte jedoch bereits vor Ort den entstandenen Sachschaden vorläufig auf fünf Millionen Kronen. Die genaue Brandursache ist derzeit Gegenstand weiterer Untersuchungen.