Jubiläums-Fasching in Eger: Traditionen, Musik und Puppentheater lockten zahlreiche Besucher

Zwei Jahrzehnte Tradition und hunderte Menschen in bunten Masken – genau so sahen die diesjährigen Jubiläumsfeiern des Egerer Faschings (Chebský masopust) aus. Am Samstag, den 14. Februar, füllten sich die Straßen der Stadt erneut mit Menschen, die zusammengekommen waren, um gemeinsam zu feiern, zu tanzen und für einen Moment die Alltagssorgen zu vergessen. Damit bestätigten sie, dass diese Veranstaltung in den vergangenen zwanzig Jahren die Herzen vieler Einheimischer gewonnen hat.

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Alles begann kurz vor 14:00 Uhr am Westböhmischen Theater, wo sich die Teilnehmer mit bester Laune einfanden. Der gesamte Umzug wurde vom Städtischen Blasorchester Eger (MDO Cheb) gemeinsam mit den Majoretten „Lentilky“ angeführt, die von Beginn an für zünftige musikalische Begleitung und eine großartige Atmosphäre sorgten. Der Zug bewegte sich anschließend zum Rathaus, um vom Bürgermeister traditionell den symbolischen Schlüssel zur Stadt und damit die offizielle Erlaubnis für das Faschingstreiben einzufordern.

Die Route der Masken führte in diesem Jahr vom Theater zum Marktplatz und weiter durch die Straßen Březinova, Dlouhá und Jateční bis zum Museum Cheb. Genau dort fand einer der Höhepunkte des Programms statt: das symbolische Begräbnis des Kontrabasses, welches den offiziellen Teil der Feierlichkeiten im Freien abschloss.

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Feierlichkeiten im Museum und Programm für Kinder
Nach dem Umzug verlagerten sich die Feierlichkeiten in die Räumlichkeiten des Museums Cheb, wo auf die Besucher eine reichhaltige Verpflegung von „Grill & Bar Pod Falcí“ wartete. Zur Unterhaltung und zum Tanz spielte die Egerer Blasmusik „Lemtalka“, und für die kleinsten Gäste wurde das Puppenspiel „Das große Abenteuer des kleinen Ota“ aufgeführt.

Die Organisatoren des Museums dachten auch an spezielle Belohnungen für diejenigen, die im Kostüm erschienen waren:

  • Jeder Maskierte erhielt gleich zu Beginn des Umzugs eine „Faschingswährung“, die im Museum gegen ein Geschenk eingetauscht werden konnte.
  • Teilnehmer in Verkleidung hatten zudem freien Eintritt zur Puppenaufführung.

Der diesjährige Jahrgang erinnerte erneut daran, dass an diesem Tag jeder sein kann, wer er möchte. Die Jubiläumsfeierlichkeiten schlossen somit würdig und fröhlich zwei Jahrzehnte dieser beliebten Egerer Tradition ab.

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