Die Egerer Kriminalpolizei arbeitet seit dem Wochenende an der Aufklärung eines blutigen Vorfalls, der sich in der Nacht von Freitag auf Samstag im öffentlichen Raum ereignete. Eine körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei Männern gipfelte in Stich- und Schnittwunden auf beiden Seiten. Der Fall wird nun als besonders schweres Verbrechen des versuchten Mordes untersucht.
Foto aus einem Video der Polizei der Tschechischen Republik
In der Nacht von Freitag, den 6. Februar, auf Samstag, den 7. Februar, kam es in Eger an einem öffentlich zugänglichen Ort vor einem Wohnhaus zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Ausländern im Alter von 34 und 21 Jahren. Dabei erlitten beide Personen Stich- und Schnittverletzungen. Beide Männer wurden vom Rettungsdienst der Karlsbader Region ins Krankenhaus gebracht. Der jüngere der Männer wurde nach der Behandlung von Polizisten festgenommen und auf eine Polizeidienststelle gebracht. Nach Durchführung der prozessualen Maßnahmen wurde er auf Anweisung des Staatsanwalts aus dem Gewahrsam entlassen. Der ältere Mann blieb mit schweren Verletzungen stationär im Krankenhaus.
Zum aktuellen Stand der Ermittlungen äußerte sich die Sprecherin der Polizeidirektion der Karlsbader Region, Hauptmann Zuzana Churaňová: „In dieser Angelegenheit haben Kriminalbeamte der Abteilung für allgemeine Kriminalität Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Begehung eines besonders schweren Verbrechens des versuchten Mordes eingeleitet. Derzeit läuft die Überprüfung des gesamten Falles, einschließlich des Motivs und des Grades der Verschuldung. Weitere Informationen werden wir bereitstellen, sobald es die Umstände erlauben.“
Gegenwärtig dauert die Untersuchung aller Umstände, die zu dieser Gewalttat geführt haben, weiter an.
