In den vergangenen Tagen konzentrierten sich die Zollbeamten bei Kontrollen im Grenzgebiet auf Betriebsstätten, bei denen der Verdacht auf den illegalen Verkauf von pharmazeutischen Produkten bestand. Diese präventive Tätigkeit brachte konkrete Ergebnisse, als es gelang, eine beträchtliche Menge nicht registrierter Arzneimittel sicherzustellen, die ein ernstes Risiko für die Endverbraucher darstellen.
Foto: Zollverwaltung Plzeň
Die Sprecherin der Zollverwaltung, Marcela Kašparová, bestätigte den Einsatz: „Zollbeamte aus der Region Plzeň deckten bei Kontrollen in den vergangenen Tagen im Grenzgebiet den Verkauf nicht registrierter Arzneimittel auf. Bei der Überprüfung einer der Betriebsstätten fanden sie insgesamt 376 Stück Medikamente mit den Bezeichnungen Viagra Cenforce, Viagra Levegra und Cobra Sidebafil.
Die Medikamente wurden von einer Person angeboten, die nicht zum Verkauf von Arzneimitteln berechtigt war. Ein Teil der Medikamente war offen auf dem Verkaufstresen ausgestellt, weitere Packungen fanden die Zollbeamten in einer Plastiktüte, die in einer Schublade unter dem Verkaufstresen deponiert war.“
Foto: Zollverwaltung Plzeň
„Nach Rücksprache mit den Mitarbeitern des Staatlichen Instituts für Arzneimittelkontrolle (SÚKL) wurden die Präparate beschlagnahmt. Die Zollbeamten übergaben den gesamten Fall anschließend dem SÚKL zur weiteren fachlichen Untersuchung.
Der aufgedeckte Verkauf nicht registrierter Arzneimittel stellt ein Risiko für die Verbraucher dar, da bei solchen Präparaten weder die Sicherheit noch die Wirksamkeit oder die korrekte Zusammensetzung garantiert sind.“
