Die Erde unter Neukirchen/Nový Kostel hat erneut gebebt

Nach einer kurzen Pause hat die Erde in der Region Eger (Cheb) wieder gebebt. Zu den Erschütterungen kam es am frühen Sonntagvormittag (8. 2. 2026). Laut der tschechischen App SeisLok erreichte das stärkste Beben eine Magnitude von 2,4. Das Epizentrum lag in einer Tiefe von knapp 9 Kilometern südlich von Nový Kostel (Neukirchen). Der Stoß ereignete sich um 8:39 Uhr Ortszeit (7:39 UTC). Die Seismologen werden die Daten sowie die Stärke eines weiteren, etwas kräftigeren Bebens um 10:40 Uhr noch präzisieren. Zuletzt bebte die Erde in der Region Cheb deutlicher am frühen Abend des 1. Januars, als die Magnitude einen Wert von 3,3 erreichte.

Foto aus dem Netz: https://www.erdbeben-in-bayern.de/daten-live/seismogramme/M

„Dies ist ein Wert, den empfindlichere Personen bereits spüren können“, sagte Jan Buriánek, Führer am Kammerbühl (Komorní hůrka). „Die genaue Stärke des Bebens werden wir erst in den kommenden Tagen erfahren, da die Aufzeichnungen von Experten noch manuell überprüft werden müssen. Ich empfehle jedoch allen, die das Beben bemerkt haben, den makroseismischen Fragebogen auf der Website des Geophysikalischen Instituts der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik oder direkt in der SeisLok-App auszufüllen. Diese Daten helfen den Seismologen festzustellen, ab welcher Intensität Menschen die Erschütterungen wahrnehmen, wie sie sich in verschiedenen Teilen des Bezirks äußern und ob sie von dem typischen grollenden Geräusch begleitet werden“, fügte Jan Buriánek hinzu.