Die Kriminalpolizei der Kreispolizeidirektion Karlsbad hat einen weiteren Erfolg im Kampf gegen die Drogenkriminalität erzielt. Im Rahmen einer gezielten Aktion am Donnerstag, den 4. Dezember, wurde in Graslitz/Kraslice in der Region Sokolov eine Pervitin-Küche entdeckt und der dazugehörige Vertreiber festgenommen. Der festgenommene 55-jährige Mann, der kurz nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis mit der Herstellung und dem Verkauf von Drogen begonnen hatte, ist wegen des besonders schweren Verbrechens angeklagt und wurde bereits in Untersuchungshaft genommen. Wegen der wiederholten und umfangreichen Straftaten droht ihm eine Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren.
Die Kriminalpolizei in der Region Karlsbad kämpft weiterhin erfolgreich gegen die Drogenkriminalität. Im Rahmen der Aufdeckung von Straftaten im Bereich Betäubungsmittel und psychotrope Substanzen wurde nun in Kraslice in der Region Sokolov eine Pervitin-Küche und ein Dealer aufgedeckt.
„Die eigentliche Durchsuchung fand am Donnerstag, dem 4. Dezember dieses Jahres, statt, und die Kriminalpolizisten nahmen in Zusammenarbeit mit der regionalen Bereitschaftseinheit einen 55-jährigen Mann fest,“ sagte Polizeisprecherin Kateřina Pešková. Sie fügte hinzu, dass die Ermittler bei den Hausdurchsuchungen, die an mehreren Orten in Kraslice durchgeführt wurden, eine weiße kristalline Substanz, Zubehör und Chemikalien zur Herstellung von Pervitin sowie diverse Computertechnik in Form von Laptops und Mobiltelefonen sicherstellten.
Die Kriminalpolizei der Abteilung für allgemeine Kriminalität der Kreispolizeidirektion Karlsbad leitete ein Strafverfahren gegen den 55-jährigen Mann aus der Region Sokolov ein, dem das besonders schwere Verbrechen der unerlaubten Herstellung und des sonstigen Umgangs mit Betäubungsmitteln, psychotropen Stoffen und Giften zur Last gelegt wird.
„Der beschuldigte Mann hat mindestens von Oktober 2024 bis zu seiner Festnahme in einem der Einfamilienhäuser in Kraslice und an weiteren Orten Hunderte von Gramm der Droge Pervitin hergestellt, die er anschließend an verschiedenen Orten in der Stadt an andere Personen verkaufte,“ teilte Kateřina Pešková mit.
Wegen Drogendelikten wurde der beschuldigte Mann bereits in der Vergangenheit mehrfach verurteilt. „Im September 2024 wurde der beschuldigte Mann nach einer Haftstrafe wegen Drogendelikten entlassen und setzte die Straftat seit Oktober 2024 erneut fort,“ ergänzte die Sprecherin.
Die Kriminalpolizei stellte bei der Staatsanwaltschaft einen Antrag auf Erlass eines Haftbefehls gegen den Beschuldigten, den diese akzeptierte. Aufgrund der Gerichtsentscheidung wurde der beschuldigte Mann in eine Justizvollzugsanstalt überstellt.
Im Falle einer Schuldsprechung droht ihm eine Freiheitsstrafe von zwei bis zu zehn Jahren, da er diese Straftaten im erheblichen Umfang begangen haben soll.
