Fünf Hunde wurden Opfer eines Brandstifters

Ein unfassbares Ereignis hat Žlutice (Luditz) in der Region Karlsbad erschüttert. Bei einem Brand, der höchstwahrscheinlich von jemandem vorsätzlich gelegt wurde, kamen fünf Zuchthündinnen der Rasse Kaukasischer Schäferhund ums Leben. Die Tiere befanden sich in Zwingern einer privaten Zuchtstation in einer Kleingartenanlage, wo das Feuer in der Nacht vom 18. auf den 19. August ausbrach. Die Kriminalpolizei von Karlovy Vary untersucht den Fall als Tierquälerei und Sachbeschädigung. Der bisher unbekannte Täter kann für seine Tat mit bis zu sechs Jahren Gefängnis bestraft werden.

Foto: HZS Karlovarského kraje

„Die Kriminalpolizei in Karlsbad befasst sich intensiv mit dem tragischen Vorfall, der sich in der Nacht vom Montag, dem 18. August, auf Dienstag, den 19. August dieses Jahres, in Žlutice in der Region Karlsbad ereignet hat“, sagte Polizeisprecher Jakub Kopřiva und fügte hinzu, dass es höchstwahrscheinlich zu einer vorsätzlichen Brandstiftung in einer privaten Zuchtstation in einer der Kleingartenanlagen gekommen ist. Die Brandursache wird derzeit in Zusammenarbeit mit Kollegen der Feuerwehr des Bezirks Karlovy Vary untersucht.

Bei dem Brand kamen leider fünf Hunde ums Leben, genauer gesagt fünf Zuchthündinnen der Rasse Kaukasischer Schäferhund, die sich in diesen Zwingern befanden.

Die Kriminalpolizei in Karlovy Vary hat in dieser Angelegenheit ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf Tierquälerei und Sachbeschädigung eingeleitet. Im Falle einer Verurteilung droht dem bislang unbekannten Täter eine Freiheitsstrafe von bis zu sechs Jahren.

Gleichzeitig suchen die Kriminalbeamten in Karlovy Vary nach Zeugen dieses tragischen Ereignisses, die zum Zeitpunkt des Brandes an der Stelle vorbeigegangen oder vorbeigefahren sind und den Brand möglicherweise mit einer Dashcam in ihrem Fahrzeug aufgezeichnet haben, damit sie die kostenlose Hotline 158 oder direkt die Kriminalbeamten in Karlovy Vary unter +420 606 655 417 anrufen. Alle weiteren Informationen, die bei den Ermittlungen hilfreich sein könnten, können auch den Polizeibeamten in jedem Bezirksamt mitgeteilt werden, fügte der Sprecher hinzu.

Weitere Informationen zu diesem Fall werden wir bekannt geben, sobald es die Umstände erlauben.