Kriminalpolizei ermittelt wegen Mordes an einer 35-jährigen Frau – betrunkener Tatverdächtiger festgenommen

Ein tragischer Fund in einer Wohnung in Karlovy Vary (Karlsbad) hat am Mittwochabend die Regionalkriminalpolizei alarmiert. Nachdem eine Mutter ihre Tochter nicht erreichen konnte, entdeckte die Polizei am Wohnort der Tochter einen leblosen Körper. Vor Ort wurde sofort ein 31-jähriger Mann festgenommen, der nun unter dem Verdacht des schwersten Verbrechens steht.

Detaillierte Informationen zu dem Fall lieferte Polizeisprecher Jan Bílek: „Am Mittwoch, den 4. März dieses Jahres, erhielten wir kurz vor 18 Uhr eine Meldung von einer 62-jährigen Frau, die angab, ihre in Karlovy Vary wohnhafte Tochter nicht erreichen zu können. Gleichzeitig gab sie an, dass sie sich vor der Wohnung ihrer Tochter befinde, wo ein betrunkener Mann sitze, der zudem aggressiv sei. Eine Polizeistreife begab sich umgehend vor Ort und betrat nach dem Eintreffen gemeinsam mit der Melderin die Wohneinheit ihrer Tochter. In der Wohnung wurde die 35-jährige Frau, die Tochter der 62-jährigen Frau, leblos aufgefunden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei starb sie vermutlich eines gewaltsamen Todes.

Der vor der Wohnung sitzende Mann, der dringend verdächtig ist, diese Gewalttat begangen zu haben, wurde von den Polizisten festgenommen. Die Beamten führten bei ihm anschließend einen Atemalkoholtest durch, der mit einem positiven Ergebnis von 2,52 Promille ausfiel.

Das Motiv für diese Gewalttat ist Gegenstand weiterer Ermittlungen.

Kriminalbeamte der Abteilung für allgemeine Kriminalität der Polizeidirektion der Region Karlovy Vary haben in der Sache ein Strafverfahren wegen des Verdachts des besonders schweren Verbrechens des Mordes eingeleitet. Im Falle eines Schuldspruchs droht dem 31-jährigen Mann eine Freiheitsstrafe von zehn bis achtzehn Jahren.

Die Ermittler der Regionalkriminalpolizei befassen sich derzeit intensiv mit dem Fall. Weitere Informationen zu diesem Fall werden wir bereitstellen, sobald es der Verlauf der Ermittlungen zulässt“, ergänzte der Sprecher.