Lebensgefahr auf der Autobahn D6: 67-jährige Frau wanderte von Eger (Cheb) aus über die Schnellstraße

Ein gefährliches Spiel mit dem eigenen Leben sowie der Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer mussten Polizisten der Autobahnabteilung am Donnerstagvormittag (8.1.) lösen. Direkt auf einem Abschnitt der Schnellstraße I/6 entdeckten sie eine Fußgängerin, die in dunkler Kleidung unterwegs war.

(Foto: Videoaufnahme der Polizei CR)

Am Donnerstag, den 8. Januar dieses Jahres, kurz nach elf Uhr vormittags, ging bei der Polizei über den Notruf die Meldung über eine Frau ein, die sich auf der Autobahn D6 in Fahrtrichtung von Cheb nach Karlovy Vary bewegen sollte. Die Beamten der Autobahnabteilung Lubenec, die sofort zum Einsatzort ausrückten, konnten dank aufmerksamer Zeugen tatsächlich eine 67-jährige Frau in dunkler Kleidung stoppen. Diese war in dem Bereich unterwegs, in dem die Strecke als Kraftfahrstraße Nr. I/6 fortgeführt wird.

Die Polizisten brachten die Frau anschließend an einen sicheren Ort, belehrten sie über die Gefährlichkeit ihres Verhaltens und verhängten ein Bußgeld. Die gesamte Situation endete glücklicherweise ohne Personenschaden. Zum Vorfall äußerte sich Polizeisprecher Jan Bílek:

„Fußgänger sind die verletzlichsten Teilnehmer am Straßenverkehr. Ein Fußgänger, der sich auf einer Autobahn oder Kraftfahrstraße bewegt, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Durch dieses Verhalten verstoßen sie nicht nur gegen das Gesetz, sondern gefährden sich selbst und auch andere Verkehrsteilnehmer. Weder Fußgänger noch Radfahrer haben auf der Autobahn etwas zu suchen“, betonte Jan Bílek.

Dieser Fall dient als warnendes Beispiel für alle Fußgänger, die Autobahnstrecken als Abkürzung nutzen möchten. In diesem Fall kam es glücklicherweise zu keinem Unglück.