Die Feste Pomezná lädt zur ersten Besichtigung des Jahres ein

Die historische Feste Pomezná bei Eger (ehemals Markhausen) ist längst nicht mehr nur eine vergessene Ruine im Grenzstreifen. Seit 2015 wird sie schrittweise renoviert und verändert Jahr für Jahr ihr Gesicht. Während das vergangene Jahr im Zeichen der anspruchsvollen Installation des nachgebauten gotischen Dachstuhls stand, konzentriert sich die Aufmerksamkeit in diesem Jahr auf Details, die dem Denkmal seinen authentischen Charakter zurückgeben.

Foto: Archiv von P. Jaška

„Liebe Freunde, der Frühling ist da und wir haben uns entschlossen, den ersten Tag der offenen Tür zu veranstalten. Auf der Feste hat es seit dem letzten Jahr weitere bedeutende bauliche Veränderungen und Verbesserungen gegeben, die Sie nun in voller Pracht sehen können. In diesem Jahr können Sie uns zum ersten Mal am Samstag, den 21. März, von 10:00 bis 16:00 Uhr besuchen. Wer es diesmal nicht schafft, macht nichts – es wird in diesem Jahr noch genug Veranstaltungen geben“, erklärt der Besitzer der Feste, Petr Jaška.

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Foto: Archiv von P. Jaška aus dem Jahr 2025

Das dominierende Merkmal des Areals ist nun das fertiggestellte Dach des Turms mit der Nachbildung eines frühgotischen Dachstuhls, der das Mauerwerk bereits sicher vor Witterungseinflüssen schützt. Die Arbeiten haben jedoch nicht aufgehört. Aktuell liegt das Augenmerk auf dem Gebäude des ehemaligen Stalls, das aus historischen Ziegeln von zerstörten Gebäuden aus der ganzen Region errichtet wurde.

„Im Stallgebäude ist es uns im vergangenen Jahr gelungen, neue Fenster einzusetzen. Die Besucher können nun mit eigenen Augen sehen, wie sich der Rohbau in einen künftigen Ausstellungsraum verwandelt“, erläutert Petr Jaška den aktuellen Stand. Dieses Objekt wird künftig eine Ausstellung beherbergen, die sich der Erneuerung des Denkmals widmet.

Foto: Burgbesitzer Petr Jaška

Der Rundgang am Tag der offenen Tür führt die Interessierten auch zu Stellen, an denen gerade jetzt weitere große Entdeckungen vorbereitet werden. Neben den bereits sanierten Mauerresten des benachbarten Fachwerkhauses richtet sich die Aufmerksamkeit in diesem Jahr auf den Boden. „Unsere nächste Aufgabe ist die Scheune. Genau in diesem Jahr beginnen wir gemeinsam mit Archäologen mit der Freilegung der Fundamente und werden anschließend mit ihrem Aufbau beginnen“, verrät Jaška die Pläne für dieses Jahr.

Video aus dem Jahr 2018

Das Ziel aller Bemühungen bleibt die Rückführung des gesamten Anwesens Nr. 1 in seine letzte bekannte Form. Kommen Sie an diesem Samstag vorbei und überzeugen Sie sich selbst, wie sensibel es gelingt, historische Verfahren mit neuem Leben zu verbinden. Sie haben die einmalige Gelegenheit, das Denkmal aus nächster Nähe zu besichtigen, während sich das Areal ab diesem Jahr 2026 auf den Beginn des regelmäßigen öffentlichen Betriebs vorbereitet.