Die Gemeinderatssitzung brachte eine Reihe wichtiger Entscheidungen und Aktualisierungen zu laufenden Projekten. Über das Geschehen und die Zukunft der Gemeinde sprachen wir nach der Sitzung mit dem stellvertretenden Bürgermeister von Dreihacken/Tři Sekery, Daniel Chlad.
Herr Vizebürgermeister, was war der Hauptpunkt der letzten Sitzung?
Es gab eine ganze Reihe von Punkten, von der Infrastruktur bis zur Kultur. Aber wenn ich die wesentlichsten nennen müsste, sind es zweifellos die fortlaufenden Arbeiten an den Glasfasernetzen und unsere neue Energiestrategie.
Können Sie bezüglich der Glasfaserkabel konkreter werden?
Selbstverständlich. Die Arbeiten schreiten planmäßig voran. In Chodovská Huť und Tachovská Huť sind wir bereits zu 80 % fertig, und ich bin zuversichtlich, dass wir bis Jahresende auch direkt in Tři Sekery fertig sein werden. Die verbleibenden Orte werden wir nach der notwendigen Verstärkung des Hauptknotens abdecken. Unser Ziel ist es, dass jeder Bürger Zugang zu einem modernen und schnellen Internetnetz hat.
Und was ist mit der erwähnten Energiestrategie?
Wir bereiten ein konkretes Projekt für den Bau von Photovoltaikanlagen vor. Unser Ziel ist es, dass die Gemeinde schrittweise auf eine größere energetische Selbstversorgung und Unabhängigkeit hinarbeitet. Es handelt sich um eine Investition in unsere gemeinsame Zukunft.
Das Schulwesen ist immer ein heißes Thema. Gibt es bei Ihnen in der Schule etwas Neues?
Ja, und ich muss sagen, nur Positives. In diesem Jahr haben 18 Erstklässler bei uns angefangen, was eine großartige Nachricht ist. Gleichzeitig haben wir die Sanierung der Flure und des Dachbodens abgeschlossen, neue Böden verlegt und neue Spielelemente für die Kinder angeschafft. Wir arbeiten auch intensiv an der Vorbereitung des Projekts für den Schulanbau. Obwohl sich dieses Projekt etwas verzögert, hat es für uns absolute Priorität.
Die Gemeinde lebt auch von ihrem kulturellen Leben. Wie sieht es in diesem Jahr aus?
Die diesjährige Saison war sehr erfolgreich. Es fanden die traditionellen Gartenfeste, ein sehr schöner Kindertag statt und in unserer wunderschönen Umgebung gab es auch einige Hochzeiten. Der Gemeinderat hat eine Aufstockung des Kulturetats beschlossen, damit noch mehr solcher Veranstaltungen stattfinden können. Technisch haben wir das Kulturhaus auch mit neuen Thermostatköpfen für eine bessere Beheizung ausgestattet.
Und was Infrastruktur und technische Angelegenheiten betrifft?
Dort gibt es immer noch viel zu tun. Wir bereiten die Reparaturen ausgewählter Wege vor, haben uns mit der Problematik eines Steinbruchschachts und dem Wasseranschluss für eine Pension befasst. Wir planen den Bau neuer Stellplätze für Mülltonnen und die Ergänzung der Verkehrsbeschilderung dort, wo es notwendig ist. Leider haben wir auch Sorge um die Kirche, deren Dach sich in einem sehr schlechten, notdürftigen Zustand befindet, und wir müssen schnellstmöglich eine Lösung finden.
Stehen Sie auch vor ökologischen Herausforderungen?
Ja, konkret ist in der Gemeinde der invasive Japanische Staudenknöterich aufgetaucht. Das ist ein sehr aggressives Unkraut, das wir dringend beseitigen müssen, damit es sich nicht weiter ausbreitet. Des Weiteren haben wir über die Optimierung der Pflege der öffentlichen Grünflächen diskutiert, einschließlich des Kaufs eines eigenen Containers und der Anpassung der Mähfrequenz.
Wurde auch über andere Dinge verhandelt?
Ja, wir haben eine Reihe von eigentumsrechtlichen Angelegenheiten erörtert – Dienstbarkeiten für die Unternehmen CETIN und ČEZ, Tausch und Pacht von Grundstücken oder zum Beispiel den geplanten Verkauf eines Teils des Grundstücks am Teich, dessen Erlös für die Reparatur des Damms verwendet werden soll.
Was bedeutet es für Sie persönlich, stellvertretender Bürgermeister zu sein?
Ich bin hauptsächlich Logistiker in meinem Berufsleben, und auch deshalb macht mir diese Arbeit Spaß, weil ich meine Erfahrungen für einen guten Zweck einsetzen kann. Zur Entwicklung der Gemeinde, in der ich lebe, beizutragen, ist mir eine Ehre. Oft sind es Dinge, die man auf den ersten Blick nicht sieht, die aber die größte langfristige Auswirkung auf die Lebensqualität von uns allen haben.
