Das Kurbad verwöhnte den Filmstar. Depardieu genoss Bäder und Pflege für müde Beine

Weltweite Filmikone, unvergesslicher Obelix und charismatischer Cyrano von Bergerac. Das alles ist Gérard Depardieu, der Ende Januar mit seinem Besuch in Franzensbad überraschte. Für seine Auszeit wählte er das Hotel Pawlik, das er auf Empfehlung seines Freundes und Kollegen Jaromír Hanzlík besuchte.

Foto: Resort Pawlik-Aquaforum

Die Hotelmitarbeiter erinnern sich mit einem Lächeln an den Besuch des französischen Stars. „Wir haben ihn in ein Kohlensäurebad gesteckt und auch erfolgreich wieder herausgeholt. Und das ist gar nicht so einfach, wie er selbst sagt“, beschreiben die Kurmitarbeiter scherzhaft. Neben den traditionellen Behandlungen unterzog sich der Schauspieler auch einer Elektrotherapie, die ihm zu einem besseren Gang verhalf.

Foto: Resort Pawlik-Aquaforum

Obwohl viele Menschen für eine Diät in die Kur fahren, war es bei Gérard Depardieu genau umgekehrt. Der bekannte Liebhaber guten Essens ließ verlauten, dass er in Franzensbad wohl kaum abnehmen werde. „Hier ist es nichts mit dem Abnehmen“, lobte der Schauspieler die reichhaltigen Buffets und die hervorragend zubereitete Ente, mit der ihn das Küchenteam überraschte.

„Die Küche, einschließlich der gut zubereiteten Ente, war jedoch nicht das Einzige, was ihn während seines Aufenthalts im Spa Resort Pawlik-Aquaforum begeisterte. Es waren auch die Anwendungen, die ihn wieder in Schwung brachten, das Aquaforum, aber auch die Zuvorkommenheit der Mitarbeiter, die Quellen und die allgegenwärtige Geschichte, die ihn als Geschichtsliebhaber in Franzensbad völlig in ihren Bann zog. Dank dieser gelungenen Kombination muss dies nicht der einzige Besuch dieser Persönlichkeit bei uns gewesen sein“, fügt Zuzana Sadílková vom Spa Resort Pawlik-Aquaforum zum Aufenthalt des französischen Filmstars hinzu.

Während seines Aufenthalts war deutlich spürbar, dass auch ein Mann, der Charaktere wie den wuchtigen Obelix, den stolzen Cyrano von Bergerac, einen tapferen Musketier oder den tollpatschigen Quentin aus Montargis im Film „Tais-toi!“ (Ruby & Quentin) verkörperte, gelegentlich abschalten muss. Franzensbad bot ihm genau das, was er suchte – Ruhe, Tradition und eine Pflege, die die Zeit verlangsamen kann, verstärkt durch die märchenhafte Winterkulisse, die die Natur selbst bereitgestellt hat.