„Landschaftspflege ist für uns eine Verpflichtung“, sagt der Bürgermeister von Pomezí nad Ohří

Einen bedeutenden Erfolg erzielte die Gemeinde Pomezí nad Ohří (Mühlbach) beim Wettbewerb „Dorf des Jahres der Region Karlsbad“ (Vesnice roku Karlovarského kraje) im Jahr 2023, wo sie das renommierte Grüne Band (Zelená stuha) für Umwelt- und Grünflächenpflege gewann. Die Auszeichnung und die damit verbundene Förderung haben bereits konkrete Ergebnisse gebracht: eine Pergola im Obstgarten, eine neue Obstbaumallee im Bereich Tůně und einen Mähroboter an der Kirche.

Foto: Archiv der Gemeinde Pomezí nad Ohří

Darüber hinaus entstand in der Gemeinde ein Gemeinschaftsobstgarten, an dessen Bepflanzung sich die Einwohner direkt beteiligten. Sie pflanzten die Bäume selbst und versahen sie mit ihren Namen. „Dadurch haben sie einen persönlichen Bezug zu ihnen, und der Obstgarten ist für sie nicht nur eine Grünfläche, sondern ein Ort, an dessen Entstehung sie selbst mitgewirkt haben. Das Grüne Band ist für uns eine Verpflichtung, die Landschaftspflege fortzusetzen und die Gemeinde behutsam weiterzuentwickeln“, erklärt Bürgermeister Radek Tlačil.

Beim Blick auf die gepflegte Infrastruktur und die neuen öffentlichen Plätze betont der Bürgermeister, dass ihm die Einwohner selbst die größte Freude bereiten, da sie die neuen Orte aktiv nutzen. Die Gemeinde kümmert sich dabei nicht nur um größere Investitionen, sondern vor allem um das Erscheinungsbild und die tägliche Pflege der öffentlichen Räume – das Grün an den Kinderspielplätzen, Blumeninseln, das Areal rund um die Kirche des hl. Jakobus des Älteren einschließlich des Rosariums sowie weitere Orte im Dorf. Genau diese gepflegten Ecken prägen den Charakter der Gemeinde und werden zu einem natürlichen Bestandteil des Lebens ihrer Bewohner. Für die kommenden Jahre wünscht er der Gemeinde daher vor allem den Erhalt starker nachbarschaftlicher Beziehungen und ein Umfeld, in dem die Menschen gerne leben.

Foto: Archiv der Gemeinde Pomezí nad Ohří

„Ich würde mir für uns wünschen, dass wir bewahren können, was am wertvollsten ist – gute nachbarschaftliche Beziehungen. Wir leben in einer Zeit, in der die Meinungen der Menschen auseinandergehen, was ganz natürlich ist. Es wäre aber schade, wenn dies Menschen spalten würde, die nebeneinander leben. Ich wünschte mir, dass wir miteinander sprechen können und nicht vergessen, dass wir in erster Linie Nachbarn sind. Wenn Pomezí auch in einigen Jahren noch eine Gemeinde ist, in der sich die Menschen kennen und einander helfen können, dann haben wir das Wichtigste erreicht“, schließt der Bürgermeister.