In einem trockenen Wald braucht es wirklich sehr wenig, und die Gefahr lauert auf Schritt und Tritt. Zehn Feuerwehreinheiten, die am Dienstag zu einem Waldbrand bei Studenec (Stauden), einem Ortsteil von Oloví (Bleistadt), eilten, wissen ein Lied davon zu singen. Die Flammen erfassten dort eine Fläche von etwa 20 mal 15 Metern, und das zudem in einem steilen und schwer zugänglichen Gelände, wo die Einsatzkräfte bei dem anspruchsvollen Eingreifen sogar Quads einsetzen mussten.
Foto: Archiv der Feuerwehr des Karlsbader Region
Wie die Feuerwehr der Karlsbader Region auf ihrer Website mitteilte, wurde aufgrund der Situation die zweite Alarmstufe ausgerufen. Ein direkter Schaden entstand dieses Mal zwar nicht, doch hinter allem steckte gewöhnliche menschliche Fahrlässigkeit.
Bei warmem und trockenem Wetter kann sich selbst die kleinste Zündquelle im Handumdrehen in eine große Katastrophe verwandeln. Bei einem Aufenthalt in der Natur ist es daher notwendig, maximale Vorsicht walten zu lassen – keine Zigarettenkippen wegzuwerfen und mit offener Flamme ausschließlich an Orten umzugehen, an denen dies erlaubt ist.
Eine aufmerksame Melderin sorgte dabei dafür, dass größere Schäden schnell abgewendet wurden. Sie meldete den Brandherd nicht nur rechtzeitig, sondern stellte der Feuerwehr auch Fotos direkt vom Einsatzort zur Verfügung, wofür ihr das Corps abschließend dankte.
Foto: Archiv der Feuerwehr der Karlsbader Region
